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4. März 2026

Newsletter #34

Illustrationen von Gebäuden der Muthesius Kunsthochschule

Ein Reigen künstlerischer und gestalterischer Forschung

Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, auf dem Campus an der Legienstraße
Dr. Arne Zerbst

Präsident der Muthesius Kunsthochschule

Liebe Freundinnen und Freunde der Muthesius Kunsthochschule,

während für die einen die vorlesungsfreie Zeit mit all ihren Vorzügen begonnen hat, widmen sich die anderen der nahenden Prüfungswoche und geben ihren Masterprojekten den Feinschliff. Zugleich wird eifrig geplant für das nahende Sommersemester: Wie soll der Jahreskatalog aussehen, der im Sommer zur Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“ erscheinen wird? Wer wird das Sommerfest rund um „Einblick / Ausblick“ gestalten, das wir am Donnerstag, 23. Juli, feierlich eröffnen werden? Welche Ausstellungen sind im Zuge der Abschlussprüfungen in den kommenden Wochen in Kiel und andernorts zu sehen? 

Auf welch vielfältigen Themenfeldern an unserer Hochschule künstlerisch geforscht und gestaltet wird, lässt sich in diesem Newsletter ablesen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Studierende zeigen innovative Forschungsfahrzeuge

Der öffentliche Nahverkehr steckt im Wandel. Doch wie können die Schienenfahrzeuge der Zukunft attraktiv und konkurrenzfähig werden? Mit diesem Thema haben sich Studierende des Master-Studiengangs Medical Design im Wintersemester befasst. Unter der Leitung von Prof. Detlef Rhein haben sie Strategien und Gestaltungen für ein Forschungsfahrzeug entwickelt: Was dieses Research Vehicle auszeichnet, haben sie bei der Bahntechnikkonferenz an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Kiel präsentiert.

Weitere Infos über die Projekte
Grafische Gestaltung der Plakate für den Studieninfotag am 4. und 5. Februar

Die Studierenden haben autonome Schienenfahrzeuge entwickelt, die eine Bahnstrecke im ländlichen Raum reaktivieren sollen.

Eine Ausstellung über das Ausweichen und Anderswo-Sein

Warum eigentlich der Welt entfliehen? Oder: warum eigentlich nicht? Mit Eskapismus in all seinen Ausprägungen, in philosophischer, psychologischer und künstlerischer Perspektive hat sich in einem Kurs mit der Künstlerin Hanna Nitsch eine Gruppe von 18 Kunststudierenden beschäftigt. Das Ergebnis zeigen sie seit kurzem in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg: „EXIT – Eskapistische Prozesse des Entziehens“ heißt die Ausstellung, die Strategien des Entziehens, Ausweichens und Anderswo-Seins erforscht und bündelt. Eine Bildergalerie mit Fotos von Janina Snatzke aus der Wolfsburger Ausstellung gibt es im Beitrag auf unserer Website.
Zur Bildergalerie der Wolfsburger Ausstellung
Foto aus einem Ausstellungsraum, in dem Mäusefiguren auf Stühlen sitzen
Von Zeichnung über Installation bis zur Performance reicht die künstlerische Bandbreite, derer sich die Kunststudierenden bedient haben. 

Zwei interaktive Sand-Strand-Erlebnisse im spce | Muthesius

Wie sich das Unsichtbare sichtbar und erfahrbar machen lässt, zeigen zwei Absolventen des Master-Studiengangs Interaktives Informationsdesign ab 13. März im spce | Muthesius. Die Ausstellung „Making the Invisible Visible“ versammelt die Master-Abschlussarbeiten von Daniel Hennschen und Thiemo Frömberg, der im November den „DDC Award 2025“ des Deutschen Design Clubs erhalten hat. In seiner Multimedia-Installation »Vertraute Fremde – Begegnung mit Muscheln« inszeniert Thiemo Frömberg mit lebenden Miesmuscheln aus der Kieler Förde den Herzschlag der stummen Organismen. Daniel Hennschen entfaltet in seinen „Sandbox Stories“ vier Erzählungen, die unterschiedliche Dimensionen des globalen Sandabbaus illustrieren.
Weitere Informationen zur Ausstellung
Zu sehen ist eine Person vor einer interaktiven Installation
Eine Tonne Sand wird im Ausstellungsraum verteilt, wenn Daniel Hennschen und Thiemo Frömberg ihre Masterprojekte dort zeigen und maritime Themen erlebbar machen.

„PRINT BIG“: Große Drucke und Installationen gezeigt

Was kann Drucktechnik leisten? Einen vielseitigen Einblick in all die Methoden, die er mit seinem interdisziplinären Kurs „PRINT BIG OR GO HOME“ gefertigt hat, hat der Lehrbeauftragte Clemens Schipper im Februar im spce | Muthesius gegeben. In den großformatigen Arbeiten von Carole Anaïs Flammang, Isabelle Dapperheld, Paula Harres, Hannes Schlötelburg, Hannah Röbisch, Lilian Rau, Sarina Schmidt, Laura Sparlinek und Svenja Oeßelmann ging es um weitaus mehr als Drucke im großen Format - sondern ebenso um installative Arbeiten sowie politisch konnotierte Positionen. Hannes Schlötelburg hat die Ausstellung fotografiert.

Zur Bildergalerie der Ausstellung
Zu sehen ist das Ausstellungsplakat
In der Ausstellung werden Maßstab, Materialität und Technik bewusst verschoben, neu verhandelt und in experimentellen Prozessen erprobt.

Veranstaltungen im März

Master-Ausstellung von Roseann Catteuw und David Wassermann

Präsentation vom 6. bis 11. März in Berlin 

Wenn alltägliche Objekte als Projektionsfläche von Erinnerungen und Gefühlen funktionieren, lässt sich dadurch das Gefühl von Zuhause transportieren? Die Muthesius-Absolvent*innen Rosan Catteuw und David Wassermann gehen in ihrer Master-Ausstellung dieser Frage nach: mithilfe persönlichen Erinnerungen und im Stil einer Ausgrabungsstätte.

Eröffnung am Freitag, 6. März, um 19 Uhr. Zu sehen bis 11. März täglich von 16-18 Uhr im Fichtebunker, Fichtestr. 6, 10967 Berlin.

Weitere Infos über die Ausstellung
Grafische Gestaltung des Veranstaltungsplakats

Das Mu-Theater spielt „Geschlossene Gesellschaft“

Wiederaufnahme am Dienstag, 10. März, im Kesselhaus

Das Mu-Theater zeigt die einmalige Wiederaufnahme von „Geschlossene Gesellschaft“: Das intensive Kammerspiel von Jean-Paul Sartre befasst sich mit Schuld, Selbsttäuschung und dem unerbittlichen Blick der Andern. Das Mu-Theater ist ein loser Zusammenschluss von Absolvent*innen und Studierenden der Muthesius Kunsthochschule und anderer Kieler Hochschulen.
Die Aufführung findet beginnt am Dienstag, 10. März, um 19 Uhr im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule, Legienstraße 35, Kiel.
Weitere Infos über die Aufführung
Fotografie einer Theaterprobe, zu sehen sind drei Personen

„Hey Süße“: Master-Ausstellung am 13. März im Bunker Club 

Jo-Anneke Mückel widmet sich der Wehrhaftigkeit der Frau 

Welchen Reaktionen sind Frauen ausgesetzt, von denen Männer verschont bleiben? Was muss geschehen, um Catcalling und blöde Sprüche zu unterbinden? Damit hat sich Jo-Anneke Mückel, Studentin der Freien Kunst in der Klasse für Interdisziplinäre Künstlerische Praxis, in ihrer Masterarbeit befasst und aus Wimperntusche und anderen Accessoires die Waffen einer Frau gefertigt. Die Ausstellung „Hey Süße“ präsentiert sie im Bunker Club Kiel - mit Performance und DJ-Set.

Die Master-Präsentation ist zu sehen am Freitag, 13. März von 21 bis 0 Uhr, im Bunker Club, Waisenhofstraße 6, Kiel.

Weitere Infos über die Ausstellung
Plakatgestaltung für die Ausstellung

Knut Hamsuns „Mysterien“ feiert seine Mu-Premiere

Mu-Theater zeigt Romanadaption auf der Niederdeuschen Bühne 

Premierenzeit am Wilhelmsplatz: Das Mu-Theater inszeniert dort Knut Hamsuns Roman um Johan Nilsen Nagel. In der norwegischen Kleinstadt ist er ein Fremder, der mit dem Dampfer ankommt, seltsame Klamotten trägt, sich überall einmischt und wilde Geschichte erzählt. Woher kommt er und wohin will er? 

Die Aufführungen am Dienstag, 31. März, Mittwoch, 1. April, und Donnerstag, 2. April, beginnen um jeweils 19 Uhr. Tickets sind erhältlich über die Niederdeutsche Bühne.

Gezeichnetes Theaterplakat
Weitere Infos über die Aufführung

Diese Veranstaltungstipps sind lediglich eine Auswahl des Angebots. Weitere Termine ergänzen wir laufend auf unserer Website: https://muthesius-kunsthochschule.de/veranstaltungen/

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Impressum

Muthesius Kunsthochschule Kiel
Pressestelle
Legienstraße 35
24103 Kiel
Tel. +49 (0)431/ 5198463

https://muthesius-kunsthochschule.de


Bildnachweis

Die in diesem Newsletter enthaltenen Fotos und Gestaltungen stammen von Lea Kötting, Detlef Rhein, Janina Snatzke, Thiemo Frömberg, Hannes Schlötelburg, ccharm.studio; die im Header gezeigten Illustrationen der Gebäude der Muthesius Kunsthochschule hat Jonas Fischer für uns erstellt: allen Beteiligten vielen Dank!

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