|
Marktkommentar Mai 2025
von Dipl.-Ing. Robert Beer
|
|
Nur für professionelle Kunden und geeignete
Gegenparteien Eine Weitergabe an Privatkunden ist nicht gestattet
Aktienmärkte zwischen Hoffnung und Bangen
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem Zollschock zu Monatsbeginn haben die Aktienmärkte mit großer Erleichterung auf das Zurückrudern von Donald Trump reagiert und nach der angekündigten Zollpause die Verluste erheblich gemindert. Während der deutsche Leitindex DAX zum Ende April in Reichweite seines Allzeithochs notiert, beträgt das Minus bei den amerikanischen Indizes derzeit knapp über 10%. In Euro gerechnet sogar noch mehr. Insbesondere Technologiewerte und konjunktursensible Nebenwerte haben teilweise noch deutlichere Abgaben verzeichnen müssen.
Kein Wunder, dass viele internationale und vor allem europäische Großanleger verstärkt auf Europa setzen und Kapital in großem Umfang über den großen Teich zurückgeholt wird. So weisen die Konzerne im Eurostoxx50 Index, der den Kern der europäischen Wirtschaft repräsentiert, einen Gewinnrendite von etwa 7,5% sowie eine Dividendenrendite von ca. 4% aus. Im Schnitt, denn einzelne Unternehmen werden teils deutlich höher bewertet. So hat SAP in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 12% mehr Umsatz erzielt. Auch die Rendite und der Überschuss ist kräftig gewachsen. Der Anteil wiederkehrender Umsätze macht einen immer größeren Anteil aus. Nach 50% Kursanstieg in den vergangenen 12 Monaten ist SAP mit einem Börsenwert von etwa 300 Mrd. € das wertvollste Unternehmen in Deutschland und hat eine Gewichtung im Dax und den entsprechenden ETFs von 15% - dem Maximum. Auch Banktitel haben sich auf Jahressicht hervorragend entwickelt. So hat Santander, die wertvollste Bank der Eurozone, nach einem Gewinnsprung angekündigt, bis Ende 2026 10 Mrd. € für Aktienrückkäufe auszugeben. Bei aktuellen Kursen würde die Bank so 10% der Aktien vom Markt nehmen. Auch Commerzbank, Dt. Bank und Co haben sehr gute Zahlen gemeldet. Neben guten Gewinnen und einer hohen Dividendenrendite spricht auch die niedrige Bewertung für die Aktien. Bei einer weiteren Vertiefung der europäischen Kapitalmarkt-Union würden länderübergreifende Fusionen zudem wahrscheinlicher.
 |
Auf der negativen Seite der 12-Monats-Entwicklung stehen neben Luxuskonzernen auch die Autobauer. So haben VW, Mercedes und Porsche für das erste Quartal deutlich Gewinnrückgänge vermeldet. Insbesondere Konzerne ohne Werk in den USA stehen unter Druck, aber auch die schwächelnde Position in China belastet. Porsche, Autobauer und Luxusmarke in einem, leidet von dieser Entwicklung doppelt. Seit dem Hoch im Sommer 23 hat die Aktie über 60% verloren. Mit einer schwachen Autokonjunktur, der Zollproblematik in den USA und der Absatzschwäche in China lasten große Sorgen auf den Aktien, andererseits sinkt die Bewertung immer weiter.
Die Hoffnung der Autohersteller liegt zum Teil in der neuen Bundesregierung, zum Teil im Brüssel. So wird seit Wochen über eine Erleichterung bei der Erreichung der Flotten-Emissionen verhandelt. Die Autobauer sollen drei Jahre mehr Zeit erhalten. Die neue Bundesregierung will Kaufanreize für Elektromodelle wiederbeleben. Die Bürokratie soll sinken, nicht nur im Automobilsektor. Die milliardenschwere Investitionsoffensive Deutschlands wird zudem als Wachstumsimpuls für die kommenden Jahre positiv für die konjunkturelle Entwicklung in Europa wahrgenommen. Vieles was in den letzten Jahren pro USA gesprochen hat, scheint in Richtung Europa zu drehen.
Währenddessen sinken die Handelsaufkommen zwischen China und den USA spürbar. So sind die Schiffscharter seit Einführung der Zölle um etwa die Hälfte zurückgegangen. Die immensen Zölle wirken wie eine Art Embargo zwischen den größten Volkswirtschaften der Welt. Aber auch für den Rest der Welt sind die Zölle nur aufgeschoben – bis Anfang Juli. Ob und wie „Deals“ in so einem politischen Klima erreicht werden können und was diese Wert sind, muss sich zeigen. An den Kapitalmärkten ist eine Rezession in den USA weiterhin nicht eingereist, während das Konjunkturbarometer der Atlanta-Fed eine deutliche Wachstumsschwäche anzeigt.
Unsere Strategien haben die freundliche Entwicklung in Europa und China genutzt, sowie gleichzeitig die Risiken im Griff gehabt und sich im Quartal positiv geschlagen. Getreu dem Motto Chancen nutzen und gleichzeitig Risiken begrenzen sind wir mit unseren risikoadjustierten, breit diversifizierten Strategien auch für die kommenden Monate zuversichtlich.
Herzlichst Ihr
Robert Beer
|
| Index/Fonds |
Wertentwicklung 01.01.2019 - 30.04.2025 |
| RB LuxTopic -
Aktien Europa A |
+98,4%
|
| RB LuxTopic -
Aktien Europa B |
+109,9%
|
| FWW®
Sektordurchschnitt Aktienfonds Large Cap
Euroland |
+79,3% |
|
|
| RB LuxTopic -
Flex A |
+115,0%
|
| RB LuxTopic -
Flex B |
+122,3%
|
| FWW®
Sektordurchschnitt Mischfonds dynamisch Welt
|
+44,7% |
Quelle:
FWW Fundservices GmbH, eigene Berechnung Die
frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Rendieten
schließen.
|
Rechtliche
Hinweise und Informationen:
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie den
Newsletter der Robert Beer Investment GmbH abonniert haben.
Diese E-Mail stellt weder eine
individuelle Anlageempfehlung noch eine Einladung zur Zeichnung oder ein Angebot
zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzprodukten dar.
Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt des
betreffenden Fonds und das PRIIPs KID, bevor Sie eine endgültige
Anlageentscheidung treffen. Darin sind auch die ausführlichen Informationen zu
Chancen und Risiken enthalten. Diese Unterlagen können in deutscher Sprache
kostenlos auf www.robertbeer.com
unter dem betreffenden Fonds abgerufen werden. Eine Zusammenfassung der
Anlegerrechte kann in deutscher Sprache kostenlos in elektronischer Form auf der
Webseite unter www.dje.de/zusammenfassung-der-anlegerrechte abgerufen
werden. Die in dieser Marketing-Anzeige beschriebenen Fonds können in
verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten zum Vertrieb angezeigt worden sein. Anleger
werden drauf hingewiesen, dass die jeweilige Verwaltungsgesellschaft beschließen
kann, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb der Anteile Ihrer Fonds
getroffen hat, gemäß der Richtlinie 2009/65/EG und Art. 32 a der Richtlinie
2011/61/EU aufzuheben. Alle hier veröffentlichten Angaben dienen ausschließlich
Ihrer Information, können sich jederzeit ändern und stellen keine Anlageberatung
oder sonstige Empfehlung dar. Alleinige verbindliche Grundlage für den Erwerb
des betreffenden Fonds sind die o.g. Unterlagen in Verbindung mit dem
dazugehörigen Jahresbericht und/oder dem Halbjahresbericht. Die in diesem
Dokument enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Einschätzung der DJE Kapital AG
wieder. Die zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich jederzeit, ohne
vorherige Ankündigung, ändern. Alle Angaben dieser Übersicht sind mit Sorgfalt
entsprechend dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung gemacht worden. Für
die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch keine Gewähr und keine Haftung
übernommen werden.
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise.
Bilder: Robert Beer Portrait: ©
Robert Beer Investment GmbH
IMPRESSUM:
Robert Beer Investment GmbH, Weidener
Straße 36, 92711 Parkstein Amtsgericht Weiden, HRB 1043, Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Robert Beer Telefon 09 60 2 / 9 39 86 12
www.robertbeer.com * service@robertbeer.com
Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte
Informationen.Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail
irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und
vernichten Sie diese E-Mail.
Das unerlaubte Kopieren sowie die
unbefugte Weitergabe dieser E-Mail ist nicht gestattet. Haftung für
Virenfreiheit schließen wir aus.
|